Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und trägt dazu bei, Gelenke geschmeidig zu halten und Stöße abzufedern. Bei einer Arthrose nimmt die Qualität und Menge der körpereigenen Hyaluronsäure häufig ab. Dies kann zu Schmerzen, Steifigkeit und einer eingeschränkten Beweglichkeit führen.

Eine Hyaluronsäure-Injektion kann bei bestimmten Patientinnen und Patienten eine sinnvolle konservative Behandlungsoption sein. Ziel der Therapie ist es, die Gleitfähigkeit des Gelenks zu verbessern, Beschwerden zu reduzieren und die Beweglichkeit zu fördern. Besonders bei leichter bis mittelgradiger Arthrose – beispielsweise im Kniegelenk – berichten viele Betroffene über eine spürbare Linderung ihrer Symptome.

Ob eine Hyaluronsäure-Behandlung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem das Ausmaß des Gelenkverschleißes, die Beschwerden sowie die bisherige Behandlung. Deshalb erfolgt vor jeder Therapie eine gründliche orthopädische Untersuchung und individuelle Beratung.

Die Hyaluronsäure-Injektion ersetzt keine operative Behandlung, kann jedoch in vielen Fällen dazu beitragen, einen Eingriff hinauszuzögern oder die Beschwerden im Alltag deutlich zu verringern. Gemeinsam finden wir die Therapie, die am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt.

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